Kommerzialisierte Sexualitäten und Konsens – Was bedeutet sexuelle Selbstbestimmung in der Sexarbeit/Prostitution?
Im Rahmen der Ringvorlesung „Sexualstrafrecht im Wandel“ wird Teresa Harrer am Mittwoch, den 21. Mai 2025, einen Vortrag zum Thema „Kommerzialisierte Sexualitäten und Konsens - Was bedeutet sexuelle Selbstbestimmung in der Sexarbeit/Prostitution?“ halten. Die Veranstaltung findet von 16.15 bis 17.45 Uhr in Hörsaal 1507.003 auf dem Conti-Campus statt.
Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!
Über den Vortrag
Die rechtliche Regulierung von Sexarbeit/Prostitution ist politisch umstritten. Immer mehr europäische Länder entscheiden sich für ein Sexkaufverbot nach dem Nordischen Modell und erklären Prostitution für unvereinbar mit der Menschenwürde, sexueller Selbstbestimmung und Geschlechtergerechtigkeit. Der Vortrag geht den Fragen nach, wie eine differenzierte Sicht auf Sexarbeit/Prostitution gelingen kann, woran sich sexuelle Selbstbestimmung im Zusammenhang mit kommerziellen Sexualitäten messen lässt und wie ein angemessener Schutz durch das Sexualstrafrecht aussehen könnte.
Über die Referentin
Teresa Katharina Harrer ist Doktorandin an der Universität Leipzig (Lehrstuhl Prof. Dr. Elisa Hoven), Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FernUniversität in Hagen und Stipendiatin des Dr.-Ingrid-Guentherodt-Stipendiums des Deutschen Juristinnenbundes.
Über die Ringvorlesung
Die Ringvorlesung “Sexualstrafrecht im Wandel” soll Studierenden die Möglichkeit bieten, sich mit den dogmatischen, kriminologischen und kriminalpolitischen Dimensionen dieses Themenfeldes auseinanderzusetzen. In den Blick genommen werden sollen unter anderem Fragen der Ent- und Remoralisierung des Sexualstrafrechts, der Grenzziehung zwischen erwünschtem Sexualkontakt und strafbaren/strafwürdigen Übergriffen sowie dem Pornographie- und Prostitutionsstrafrecht. Auch sollen gesellschaftliche Debatten um sexuelle bildbasierte Gewalt und strafprozessuale Besonderheiten und Diskussionen Beachtung finden.
Die Ringvorlesung wird organisiert von Pia Pielhau und Dr. Maximilian Nussbaum vom Kriminalwissenschaftlichen Institut und unterstützt vom Hochschulbüro für ChancenVielfalt der Leibniz Universität Hannover.
Alle Termine finden Sie hier.
Termin
21. Mai. 202516:15 - 17:45
Kontakt
Dipl.-Jur. Pia Pielhau und Dr. Maximilian NussbaumKriminalwissenschaftliches Institut
pia.pielhau@jura.uni-hannover.de, maximilian.nussbaum@jura.uni-hannover.de
Ort
Geb.: 1507Raum: 003
Königsworther Platz 1
30167 Hannover